Hier sehen Sie, wie wir unsere MOTOR MODERN Chassis für die Montage mit der Karosse vorbereiten. Mit diesen Tipps kriegen auch Sie Ihre Karosse einfach auf jedes Chassis. Weiterführende Tipps gibt's auf der entsprechenden Setup-Tipps Seite.

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  • allgemeine Montageanleitung

    1. Kontrollieren Sie anhand der in der Box befindlichen Liste, ob alle Teile vorhanden sind. Neben der Karosserie benötigen Sie noch folgende Komponenten, um ein MoMo Racer Kit Chassis zu vervollständigen: Motor, Motorkabel, Motorritzel, Zahnrad, Felgen und Reifen.

    2. Alle wichtigen Karosserieteile wie Hauben und Schweller, falls nötig, zusammenkleben. Frontspoiler, Diffusor oder andere Anbauteile entsprechend kürzen oder ausschneiden und mit Klebeband befestigen (ist später wichtig für die Einstellung der Bodenfreiheit).

    3. Radstand und Leitkielposition einstellen. Dazu erst den Radstand an der Karosserie ausmessen. So können Sie schon abschätzen, ob der vordere Achshalter umgedreht werden muss.
      Dieser sollte umgedreht werden: bei Autos mit sehr großem Radstand (ab 110mm), bei Bodys mit kurzer Frontschnauze (z.b. Panoz GT1 & LMP) oder, weil sie zu flach abfällt (Jaguar XJR14) und deshalb der Leitkiel keinen Platz mehr vor den Vorderrädern hat.
      Durch das Umdrehen wandert der Verstellbereich des Leitkiels im Vergleich zu den Vorderrädern weiter nach hinten als normal. Er sitzt so mehr "in" den Vorderrädern als "davor".

      Schrauben Sie die zwei im Zubehör mitgelieferten Motorbefestigungsschrauben als zusätzliche "Ausrichtehilfe" in den Vorderachsträger. So werden der Vorderachsträger und Leitkielhalter zusätzlich geführt und die Einstellung des Radstandes lässt sich noch leichter vornehmen.

    4. Die Kugellager und Achsen in die Achshalter einsetzen (weitere Tipps zu Kugellagern gibt's unter Setup-Tipps). Gegebenenfalls jetzt die Halter mit einer Zange ausrichten, bis sich die Achse leicht herausziehen lässt. Die Achse kann aus unserer Sicht ruhig etwas strammer sitzen.
      Verwenden Sie zum Ausrichten am besten einen Messwinkel, die Messschenkel einer Schieblehre tun es auch.

    5. Verwendeten Motor mit den mitgelieferten Schrauben im Motorhalter handfest befestigen. Das passende Ritzel auf die Motorachse aufpressen.

      Motorhalter mit Motor im Chassis festschrauben. Achtung: Kontrollieren Sie jetzt beim SW1, ob der Motor unten aus dem Chassis steht! Sollte dies der Fall sein, so biegen Sie den Motor nach oben, bis er von unten gesehen mit dem Chassis abschließt. Steht er vorne oder hinten unter dem Chassis raus, kann er durch Öffnen der Befestigungsschraube noch etwas ausgerichtet werden. Dem Zubehör sind passende Sprengringe zur Sicherung beigelegt, allerdings empfehlen wir eine flüssige Schraubensicherung.

    6. Reifen auf Felgen kleben und rund schleifen.

    7. Räder montieren und Spurbreite mit den Distanzhülsen einstellen. Reichen die mitgelieferten Distanzhülsen nicht aus, gibt es als Zubehör noch ein Achsdistanzset (81390).
      Chassis dann auf eine stabile und ebene Platte (Holzbrett, Aluplatte) setzen und die Bodenfreiheit einstellen. Grob über den Daumen: Vorne 1mm, Hinten 1,5mm. Je nach Reifen und Reglement etwas mehr, denn man sollte nicht riskieren, wegen abgefahrener Reifen disqualifiziert zu werden. Radstand und Leitkielposition genau einstellen.
      Beim KJ1 muss jetzt kontrolliert werden, ob der Motor unten aus dem Chassis heraussteht. Falls ja, so muss der Winkel der Einheit Motor/Motorachshalter durch Biegen verändert werden.
      Grundsätzlich sollte die Unterkante des Motors mit der Unterseite der Grundplatte abschließen.
      Wichig: Bodenfreiheit nochmal nachprüfen!

    8. Karosserieträger und Federung festsetzen, in dem die Distanzhülsen und Federn entfernt werden. Achtung: Unterlegscheiben nicht entfernen, da sich sonst die Karosseriehöhe verändert!

    9. Karosseriehalter z.B. mit einer Zange an Karosse anpassen, bis dieser gleichmäßig "anliegt".

    10. Den Moosgummi für die Karosseriebefestigung (50x60x3mm) jetzt passend zuschneiden und auf den Halter aufkleben (Alleskleber). Diese Moosgummiplatte ist auch als Zubehör (11555) erhältlich.
      Karosse im Bereich der späteren Klebestelle mit groben Schleifpapier (400er) aufrauhen. Mit Silikonentferner oder Spülmittel und einer Zahnbürste diese Stelle vom Staub und dem bei der Produktion verwendeten Trennmittel reinigen.

      Alternativ kann hier der als Zubehör erhältliche breitere Karosseriegummi (11556) mit den Maßen 50x60x6 verwendet werden. Beachten Sie hierzu auch unsere Tipps auf der Setup-Tipps Seite!

    11. Chassis und Karosserie wieder auf die Platte stellen. Karosseriehalter mit aufgesetzter Karosse nochmal ausrichten. Aufgrund der Konstruktion unserer Chassis können bei beiden Chassis die Vorderräder "Radhausausfüllend" sein.
      Beim KJ1 empfiehlt es sich einen größeren Abstand zwischen Hinterräder und Radhaus einzustellen, da sich die Karosse hier stärker bewegt als beim SW1.

      Wichtig: Die Hinterräder sollten mittig in den Radhäusern sitzen. Dieser Abstand lässt sich später nicht mehr so einfach ändern! Auch darauf achten, dass die Karosseriehalter mittig auf den Karosseriehalteradapter sitzen. Das gibt Ihnen noch etwas "Luft", sollte doch etwas schiefgehen!

      Die Karosserie sollte nach dem Ausrichten, durch die Halter leicht "unter Spannung" gehalten werden. Dies sorgt für einen sicheren Sitz und eine bessere Haftung beim Klebevorgang. Den Moosgummi mit 2-Komponenten Kleber (langsam aushärtend) einstreichen und Karosse aufsetzen. Durch den langsam aushärtenden 2-K Kleber haben Sie jetzt genug Zeit die Karosserie auf dem Chassis auszurichten sowie deren Bodenabstand mit Hilfe von Plastikplatten einzustellen.
      Wichtig: Falls Rennen gefahren werden, beim Organisator erkundigen, ob das ganze Auto (Chassis & Karosse) die vorgeschriebene Bodenfreiheit haben muß oder nur das Chassis.
      Den Body etwas beschweren, damit er sich "setzen" kann. Das Ganze jetzt über Nacht auf die Heizung stellen, damit der Kleber schneller trocknet. Achtung: Ab und zu kontrollieren, ob nicht Kleber auf die Platte tropft und das Auto festklebt!

    12. Die Distanzhülsen und Federn wieder einsetzen. Auf glatten Bahnen reicht es eigentlich, die Schrauben fest anzuziehen. Auf unebenen Bahnen (z.B. mit Plastikschienen) sollten die Schrauben mit flüssiger Schraubensicherung wieder eingeschraubt werden.

    13. Auf Freigängigkeit der Federung und des Karosserieträgers achten. Achtung: Dies hat starken Einfluss auf das Fahrverhalten des Chassis! Das Chassis sollte so "frei" wie möglich sein.

    14. Zahnrad montieren und Getriebespiel einstellen. Beim KJ1 sollte kein Hinterachsspiel vorhanden sein, da sonst bei Kurvenfahrt das Kronrad Druck auf das Ritzel ausübt und deshalb unter "Zahnfraß" leiden kann. Wird das Chassis mit Kugellager gefahren, ist es allgemein sinnvoll, kein Hinterachsspiel einzustellen. Dies macht nur bei Bronzelagern Sinn. Da sonst zu viel Reibung entsteht.

      Jetzt kann die Karosserie und der Innenraum ja nach Geschmack modellbautechnisch weiter bearbeitet werden. Viel Spaß beim Slotten!


      Benötigte Teile:

      Inbus Schraubendreher 1,5mm (Art.Nr.: 85010)
      Inbus Schraubendreher 2mm (Art.Nr.: 85020)

      Reibahle 6mm (Art.Nr.: 85100)
      Windeisen für Reibahle (Art.Nr.: 8515)

      Spitzzange

      Holzbrett oder Aluplatte

      Plastikstreifen in verschiedenen Stärken

      Schraubensicherung fest (Art.Nr.: 86070)

      Alleskleber (Art.Nr.: 86030)

      2-Komponenten Kleber (langsam aushärtend) (Art.Nr.: 86055)

      Sekundenkleber (Art.Nr.: 86000)

      Motorkabelset (Art.Nr.: 82072)